Neue Autorität in Haltung und Handlung: Ein Leitfaden für Pädagogik und Beratung

Lemme, Martin, 2018
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Medienart Buch
ISBN 978-3-8497-0221-2
Verfasser Lemme, Martin Wikipedia
Körner, Bruno Wikipedia
Beteiligte Personen Omer, Haim [Vorw.] Wikipedia
Systematik N 16 - Sozialpädagogik
Schlagworte Erziehungsratgeber, Pädagogik, Psychologie, pädagogische, Sozialpädagogik, Pädagogische Handlung, Coaching
Verlag Carl-Auer Verlag
Ort Heidelberg
Jahr 2018
Umfang 250 S.
Altersbeschränkung keine
Auflage Erste Auflage
Reihe Systemische Pädagogik
Sprache deutsch
Verfasserangabe Martin Lemme, Bruno Körner ; mit einem Vorwort von Haim Omer
Illustrationsang Ill., s.w.
Annotation VERLAGSTEXT: / / Das Konzept der Neuen Autorität, das der israelische Psychologe Haim Omer ursprünglich für die Pädagogik entwickelt hatte, findet mittlerweile auch Eingang in Bereiche wie Coaching und Führung. Gelegentlich wird es sogar schon als Blaupause für ein neues gesellschaftliches Miteinander gehandelt. Präsenz, Transparenz, Beharrlichkeit, Entschiedenheit, Selbstführung, Deeskalation und Vernetzung sind die Punkte, an denen angesetzt wird. / Was als Idee einleuchtend, schlüssig und einfach wirkt, erweist sich in der Umsetzung mitunter als schwieriger denn erwartet. Martin Lemme und Bruno Körner begegnen dieser Diskrepanz, indem sie ihr Vorgehen in logischer Abfolge beschreiben und es an Beispielen und Übungen sichtbar und erfahrbar machen. Neben der Wirkweise der Neuen Autorität erklären sie die besondere Art der Beziehungsgestaltung und ergänzen das Konzept um therapeutische Vorgehensweisen. Tools und Werkzeuge zur Intervention werden ebenso dargestellt wie Übungen zur Selbstreflexion. / So entsteht ein strukturierter Leitfaden, der sowohl für das systemische Coaching wie auch für Fragen von Organisation und Führung neue Handlungsspielräume eröffnet, sei es in der Schule, in der Jugendhilfe oder in der Kinder- und Jugendlichentherapie.

/ / / AUS DEM INHALT: / /

Vorwort von Haim Omer 10 / Einleitung . 12 / / I Ein Leitfaden zum systemischen Coaching / im Konzept der Neuen Autorität 15 / / 1 Der Leitfaden in der Übersicht 16 / 2 Schutz und Sicherheit: Wer oder was braucht Schutz? . 17 / 2.1 Wem oder was dient meine Intervention? . 18 / 2.2 Schutz von Werten 20 / / 3 Wer oder was eskaliert? Wie hoch ist die Eskalation / einzuschätzen? Was kann dazu beitragen, die Situation / kurzfristig zu deeskalieren? . 24 / / 4 Was wird als Problem beschrieben? / Um welche Verhaltensweisen geht es ganz genau? / Welches Verhalten kann nicht mehr geduldet werden? . 27 / 4.1 Entscheidungen treffen . 32 / / 5 Welche Bedürfnisse stehen hinter dem / Verhalten? Die Stimme der Bedürftigkeit! 38 / / 6 Wie wirkt sich dies auf die Präsenz der / beteiligten Erziehungsverantwortlichen aus? . 44 / 6.1 Physische Präsenzdimension (körperliche und / geistige Anwesenheit) . 45 / 6.2 Pragmatische Präsenzdimension / (Erleben eigener Handlungskompetenz) 49 / 6.3 Internale Präsenzdimension (Erleben von Selbstkontrolle) . 52 / 6.4 Emotional-moralische Präsenzdimension / (Wahrnehmung eigener Handlungsüberzeugung) . 56 / 6.5 Intentionale Präsenzdimension (Verbindung und / Kontakt herstellen) 59 / / 6.6 Systemische (interpersonale) Präsenzdimension / (Wahrnehmung und Nutzung von Unterstützung, / Vernetzung) . 65 / 6.7 Präsenz als Quelle der Autorität . 67 / / 7 Welche Interventionen sind auf welchen Ebenen erforderlich, / um Präsenz (wieder)herzustellen? Die Haltungs- und / Handlungsaspekte der Neuen Autorität . 73 / 7.1 Haltungs- und Handlungsaspekt: Haltung, / Entscheidung, Werte . 73 / 7.1.1 Die Haltung und die Sprache des Coachs im Konzept 75 / 7.1.2 Tragische Sicht . 76 / 7.1.3 Unterstellung bedürfnisorientierter Absicht 77 / 7.1.4 Haltung des Nichtwissens 78 / 7.1.5 Befreiung von Interpretation 79 / 7.1.6 Verzicht auf radikale Lösungen . 80 / 7.1.7 Zwischenzeitliche Übernahme der Expertenrolle . 81 / 7.1.8 Wohlwollende provokative Haltung 81 / 7.1.9 Verzicht auf Verstärkungspläne . 82 / 7.1.10 Werte-Dreieck der Neuen Autorität 83 / 7.2 Haltungs- und Handlungsaspekt: Selbstkontrolle / und Deeskalation 86 / 7.2.1 Resonanzräume, Polyvagaltheorie und was da wirkt . 86 / 7.2.2 Das (Wieder-)Erlangen von Selbstkontrolle 92 / 7.2.3 Prinzip des Nicht-hinein-gezogen-Werdens 94 / 7.2.4 Prinzip des Aufschubs . 97 / 7.3 Haltungs- und Handlungsaspekt: Transparenz und / Öffentlichkeit 99 / 7.3.1 Veröffentlichen als Schutz 99 / 7.3.2 Transparenz als Haltung ¿ auch im Sinne der Überprüfbarkeit . 103 / 7.3.3 Das eigene Vorgehen bekannt machen und eine öffentliche / Meinung gestalten . 106 / 7.4 Haltungs- und Handlungsaspekt: / Unterstützung und Netzwerke 107 / 7.4.1 Kooperation von Eltern untereinander 110 / 7.4.2 Kooperation in Teams und Kollegien . 111 / 7.4.3 Kooperation mit Eltern . 113 / 7.4.4 Die Auswahl von Unterstützern . 115 / 7.4.5 Kinder und Jugendliche als Unterstützer verstehen . 117 / 7.4.6 Vom Krisenmodus zur Handlungskontrolle . 118 / / 7.5 Haltungs- und Handlungsaspekt: Protest, Gegen- / über, Widerstand 119 / 7.5.1 Die Haltung zum Protest: die tragische Haltung . 120 / 7.5.2 Die Handlung zum Gegenüber, Protest und Widerstand 124 / 7.6 Haltungs- und Handlungsaspekt: Gesten der / Beziehung und Versöhnung, Wiedergutmachung 134 / 7.6.1 Gesten der Beziehung und Versöhnung . 134 / 7.6.2 Wiedergutmachungen . 136 / / 8 Was ist der nächste Schritt? Auch wenn / er noch so klein ist ¿ . 139 / / II Wachsame Sorge ¿ auch in Institutionen 141 / 1 Wachsame Sorge . 142 / 1.1 Offener Dialog und Aufrichtigkeit . 143 / 1.2 Direkte Befragung . 144 / 1.3 Einseitige Maßnahmen . 146 / / 2 Wachsame Sorge als Prävention in / pädagogischen Institutionen und Schulen 148 / 2.1 Allgemeine Faktoren und Kontextbedingungen . 149 / 2.2 Das Leben in der Gruppe bzw. Klasse 151 / 2.3 Gestaltung des Beziehungsverhältnisses zwischen / Erziehungsverantwortlichen und Kindern/Jugendlichen 154 / 2.4 Gestaltung der Kooperation im Team bzw. Kollegium . 157 / 2.5 Gestaltung der Arbeitsbedingungen des Teams . 158 / 2.6 Gestaltung der Zusammenarbeit mit externen / Kooperationspartnern 160 / / III In Führung gehen! . 161 / Haltungs- und Handlungsaspekte in der Führungsrolle 161 / / 1 Präsenz einer Führungskraft . 162 / 1.1 Physische Präsenz (körperliche und geistige / Anwesenheit) 163 / 1.2 Emotional-moralische Präsenz / (Wahrnehmung eigener Handlungsüberzeugung, . 165 / Empathie und Echtheit) 165 / / 1.2.1 Die Wahrnehmung eigener Handlungsüberzeugungen 165 / 1.2.2 Empathie 165 / 1.2.3 Glaubwürdigkeit im eigenen Handeln 166 / 1.3 Intentionale Präsenz (Erleben von Verbindung / und Kontakt) 166 / 1.4 Pragmatische Präsenz (Erleben eigener Handlungskompetenz) . 167 / 1.5 Internale Präsenz (Erleben von Selbstkontrolle) 169 / 1.6 Interpersonale Präsenz (Wahrnehmung und Nutzung / von Unterstützung, Vernetzung) 170 / / 2 Wachsame Sorge in der Führungsrolle 173 / 2.1 Offener Dialog und allgemeine Aufmerksamkeit . 174 / 2.2 Fokussierte Aufmerksamkeit . 174 / 2.3 Einseitige Maßnahmen . 175 / / 3 Haltungs- und Handlungsaspekte / in der Führungsrolle 176 / 3.1 Entscheidung/Haltung/Werte 176 / 3.1.1 Klarheit/Gegenüber . 181 / 3.1.2 Glaubwürdigkeit/Transparenz 182 / 3.2 Selbstkontrolle, Deeskalation . 183 / 3.3 Transparenz und Öffentlichkeit . 186 / 3.3.1 Schutz 186 / 3.3.2 Verantwortungsübernahme . 187 / 3.3.3 Verbindlichkeit und Überprüfbarkeit . 188 / 3.4 Unterstützung und Netzwerke 189 / 3.5 Gesten der Beziehung und Versöhnung . 190 / 3.6 Gegenüber 190 / / 4 Abschließende Gedanken . 193 / / IV Neue Autorität und PEP® 195 / 1 Präsenz als Ausgangspunkt der (Selbst-)Wirksamkeit . 198 / / 2 PEP® ¿ Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie 204 / 2.1 Das Klopfen . 205 / 2.2 Big-Five-Lösungsblockaden . 206 / 2.3 Der Kognitions-Kongruenz-Test (KKT) . 207 / / 3 PEP® im Konzept der Neuen Autorität 209 / 3.1 Verantwortung übernehmen 209 / Haltungs- und Handlungsaspekt: Haltung, Entscheidung, / Werte . 209 / 3.2 Die Big-Five-Lösungsblockaden der PEP® / im Konzept der Neuen Autorität 212 / Selbstvorwürfe 212 / Erwartungshaltung und Fremdvorwürfe 214 / Parafunktionale Erwartungen 217 / Klopfen zur Selbstregulation beim Handlungsaspekt: 219 / Selbstkontrolle, Deeskalation 219 / Parafunktionale Glaubenssätze, Regressionen und Loyalitäten: a30 / der KKT im Konzept der Neuen Autorität 221 / Positivaf¿rmationen als Verinnerlichung . 223 / Haltung des Therapeuten 223 / / Anhang . 225 / Anhang 1 . 226 / Präsenzskalierung 226 / / Anhang 2 . 228 / Präsenz-Interview: Beispielfragen 228 / / Anhang 3 . 232 / Die 3+1-Körbe-Methode . 232 / / Anhang 4 . 236 / Weitere Ankündigungen 236 / Ankündigungen von Eltern 236 / Ankündigung in stationärer Jugendhilfe . 236 / Ankündigungen in einem Eltern-Kind-Haus (ElKi) . 237 / Ankündigung in der Schule: Mobbing . 239 / / Anhang 5 . 241 / Netzwerkgedanken 241 / / Anhang 6 . 244 / Die PEP®-Klopfpunkte 244 / Literatur 245 / Über die Autoren 251
Exemplare
Ex.nr. Standort
16459 N 16, Lem

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